Ab Juli 2021 sollen Online Casinos, Pokerseiten und Sportwetten nun endlich auch in Deutschland staatlich reguliert werden. Darauf einigten sich die Bundesländer.

Spielerschutz soll in dem neuen Glücksspiels Staatsvertrag ganz oben stehen.

Geplant sind z.B. folgende Maßnahmen:

  • Ein monatliches Einzahllimit von €1000.
  • Eine Sperrdatei für Spielsüchtige
  • Es soll ein System zur Erkennung von spielsuchtgefährdeten Personen geschaffen werden
  • Spieldaten müssen für Behörden zu Prüfzwecken zugänglich gemacht werden

Dies sind mal die wichtigsten geplanten Maßnahmen auf die man sich bereits geeinigt hat. Im nächsten Schritt sollen im März die Ministerpräsidenten diesem neuen Glücksspielstaatsvertrags zustimmen. Dann ist ein Inkrafttreten am 1.7.2021 vorgesehen. An diesem Tag läuft nämlich der alte Glücksspielstaatsvertrag aus.

Was ist davon zu halten?

Das Ganze hört sich erstmal ganz gut an. Vor allem weil gegen die Spielsucht viel unternommen werden soll.

Das geplante Einzahllimit von €1000 halten wir jedoch für unsinnig. Wenn es überhaupt ein monatliches Einzahllimit geben soll, sollte dies nicht pauschal für alle Spieler gleich sein.

Das Bundesland Hessen ist dafür zuständig das Sperrsystem einzurichten und das Einzahllimit zu überwachen. Hierfür entwickelt man ein System namens OASIS (Onlineabfrage Spielerstatus).

Da alle 16 Bundesländer dem neuen Vertrag zustimmen müssen, kann es aber noch zu Änderungen kommen über die wir auch selbstverständlich informieren.

Ein Kommentar zu “Glücksspielstaatsvertrag 2021 – bald nur noch €1000 per Monat zocken erlaubt?”

  • stumpfi
    stumpfi schreibt:

    Ein monatliches Einzahllimit von €1000 wäre ja ein echter Witz. Ich hoffe da werden dann wenigstens Auszahlungen auch mit verrechnet werden. Also wenn ich z.B. schon €1000 eingezahlt hatte aber dann €2000 ausbezahlt, darf in dann in dem Monat nicht mehr spielen oder wie denken die sich das ?

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