Zu viel ausbezahlt ?!


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Hallo zusammen,

 

ich poste erste mal in eurem Forum, lese aber schon seit geraumer Zeit still mit und schau mir eure Empfehlungen und Warnungen. Selbstverständlich auch gerne die Winner Screenshots ;)

 

Ich stehe leider vor einem Problem und weiß nicht so Recht wie ich mich verhalten soll.

Ich habe eine Email von einem neuen Casino bekommen, die mir Guthaben geschenkt haben.

Habe es darauf sofort genutzt, da ich mit diesen Free-Bonus Geschenken bisher viel Glück hatte und oft die zu meist auf 100€ limitierten Gewinne abgesahnt habe. Dürften bisher 3 oder 4 gewesen sein, bei denen ich 100 € erhalten habe, ohne eine müde Mark eingezahlt zu haben.

 

Nachdem ich in dem besagten Casino ein wenig was gewonnen habe und bei 100 € stand, habe ich die AGB gelesen, um die Umsatzbedingungen und die max. Auszahlungshöhe in Erfahrung zu bringen. In den AGB steht, wie erwartet (Sollte eine Auszahlung von Gewinnen aus einem Free-Roll Turnier, gratis Spins, Rückzahlungen oder gratis Bonussen vorgenommen werden, wird der Auszahlungsbetrag auf 100 Credits begrenzt und die übrigen Credits verfallen.)

Schon klar, habe ich ja erwartet :)

 

Habe dann in Einsätzen von 2-5€ gespielt um möglichst schnell die Umsatzbedingungen zu schaffen ... und aufgehört habe ich bei knapp 1500 €.

 

Nachdem ich 2 Wochen hinter der Auszahlung herlaufen musste, haben Sie dann endlich ausgezahlt.

Und zwar das volle Guthaben, ohne Abzüge :clap:

Entweder bin ich zu doof zum lesen oder ein Sachbearbeiter war noch besoffen/nicht richtig wach.

Oder war dieser besagte Bonus vielleicht gänzlich ohne Bedingungen, so dass das 100€ Limit hier nicht galt ?

 

 

Zu meiner Frage: Was würdet Ihr nun machen, wie würdet Ihr euch verhalten? Geld von sich aus zurück überweisen? Erst überweisen wenn der Fehler bemerkt wird? Gar nicht überweisen ?

Werde das Geld nun erst mal aufs Tagesgeldkonto verfrachten, damit der Zahlungsdienstleister es nicht per Lastschrift wiederholen kann (hab da Erfahrung mit nem Fehler bei Sofortüberweisung)

Könnte das Geld doch sehr gut gebrauchen, da ich leider viel zu viel in den letzten Monaten eingezahlt habe.

 

Kurz noch am Rande. Ist ein Unternehmen aus Malte. Das Geld erhalten habe ich über einen Englischen Zahlungsdienstleister.

 

Vg

Huppi

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fresse halten und freuen ;D hatte so einen ähnlichen fall mal bei einem online merkur casino hatte dort 1000 euro ausgecasht und die haben mir 3x 1000 euro überwiesen . haben sich aber darauf hin gemeldet und gesagt wäre ein fehler der bearbeiterin gewesen . und mir 2000 euro gelassen und wollten 1000 euro wieder

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Hallo Huppi86 und Willkommen

 

Zum Thema kann ich dir nur 1 Sagen bzw versichern.Eingezahlte Geldbeträge die durch sind,sind auch zu 99% durch und können nicht einfach so zurück gebucht werden da kann ich dich schon mal beruhigen.Es gibt keine möglich für das Casino oder für jemand anderen das Geld zurück zu buchen,vor allem nicht bei Credit Card Geschichten ist das ein sehr umfangreicher Prozess.Wir sind alles Mensch und es passieren nun mal Fehler.Das höhste der Gefühle wäre das,dass Casino dich bittet ein Teil zurück zu senden oder dich halt für die Zukunft sperrt.In den Großen Casinos,sind solche Fehler mit einkalkuliert und wenn es passiert,passiert es halt. Genieß den Gewinn im neuen Jahr und freu dich einfach

 

grz

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Lieber Huppi86,

 

wie meine Vorredner schon versichert haben, brauchst Du Dir keine Gedanken machen. Das hat auch seine Gründe, und die sind in erster Linie rechtlicher Natur. Ich will mal versuchen, es mit allen §§ verständlich zu untermauern.

 

 

Spielen in online Casinos ist eine Straftat

 

Das Spielen in online Casinos ohne deutsche Lizenz ist vom Grundsatz her strafbar (§ 284a StGB) und kann mit Geldstrafe oder bis zu 6 Monaten Haft belegt werden. Weil so gut wie kein online Casino eine deutsche Lizenz hat, machen sich fast alle deutschen Spieler, die im Internet spielen, ständig strafbar.

 

Die gute Nachricht ist, dass dieses Delikt nicht verfolgt wird, weil das Entdecken der Tat, die Herbeiführung von Beweisen und der Beweis der Täterschaft an sich (Wer hat wirklich die Maustasten gedrückt?) schwierig bleibt und die zu erwartende Strafe zu gering im Verhältnis zum Ermittlungsaufwand.

 

 

Verträge mit online Casinos sind nichtig

 

Weil das Spielen in online Casinos gesetzlich verboten ist, sind Spielverträge mit online Casinos automatisch nach § 134 BGB nichtig. Verträge, die zur Grundlage eine Straftat haben, können nur sittenwidrig bzw. nichtig sein. Der Vertrag eines Chauffeurs mit einem Bankräuber, der zum Inhalt hat, den Strumphosenliebhaber zum Tatort zu fahren, unterliegt der gleichen Rechtsgrundlage. Der Bankräuber kann sich später in der Untersuchungshaft gegenüber dem Chauffeur in der Nachbarzelle auf die Nichtigkeit des Vertrages berufen und ihm die Auszahlung der vereinbarten Vergütung verweigern. Verträge dieser Art sind also nicht die Tinte wert mit der sie geschrieben werden.

 

Darüber hinaus gelten die Vorschriften der ungerechtfertigten Bereicherung (§§ 812, 814, 817 BGB). Das bedeutet, jegliche Schulden im Zusammenhang mit online Casinos, also auch Spielschulden sind vom online Casino nicht einklagbar. Wenn ein online Casinos zu viel ausbezahlt oder sich anderweitig zu Gunsten des Spielers irrt, so fällt das immer in das Vertragswerk, und dieses ist aufgrund des gesetzlichen Verbots nichtig. Das Casino kann zwar per Email vehement fordern, aber einfordern kann es nichts.

 

 

In echten Spielbanken kommt man nicht so leicht davon

 

Anders ist es in echten Spielbanken. Wenn man Dir in Deutschland zu viel ausbezahlt, Du unbehelligt nach Hause kannst, so wird der Saalchef bei Deinem nächsten Besuch, und sei der erst in einem Jahr, das damals zuviel gezahlte Geld von Dir zurückfordern, wenn der Vorfall durch den Hinweis eines Cropiers und der lückenlosen Kameraüberwachung bewiesen ist, denn der Spielvertrag, den Du mit Deiner Unterschrift auf der Eintrittskarte eingehst, ist gültig und damit die Rückforderung zuviel gezahlten Geldes rechtens.

 

 

Gleiches Recht für alle

 

Auch Du als Spieler schaust nämlich in die Röhre, wenn die Sachlage zu Deinen Ungunsten ausfällt. Verweigert ein online Casino die Auszahlung, tritt ein technischer Fehler zu Deinen Ungunsten ein oder wirst Du auf irgendeine andere perfide Art und Weise Deines Vermögens entrechtet, so bleibt auch Dir nur das Spucken und Zetern. Ein Einklagen ist nicht möglich.

 

Der Gerichtsstand ist irgendwo im Ausland, also ein teures Vergnügen mit wenig Aussicht auf Erfolg, zudem sich die Casino Betreiber gewohnheitsmäßig hinter einem Gestrüpp von Maildrops und Strohmännern verstecken und es für den Spieler dadurch unmöglich ist, eine ladungsfähige Adresse zu finden, die Grundlage für ein Gerichtsverfahren ist.

 

Also gilt hier gleiches Recht für alle. Nicht nur der Spieler macht sich strafbar und kann aufgrund der daraus resultierenden Nichtigkeit des Vertrages mit dem Casino nicht für zuviel gezahltes Geld in Regress genommen werden. Auch das Casino kann Zahlungen einbehalten und sich immer darauf berufen, dass die Verträge sowieso nach deutschem Recht sittenwidrig sind und darum der deutsche Spieler kein Geld bekommen muss.

 

Die Weisheit, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist, in dem der Wilde Westen Einzug hält, bewahrheitet sich beim Thema Glücksspiel wie sonst bei kaum einem anderen Genre.

 

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Der Gentleman kassiert und schweigt.

 

Leopold

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Lieber Huppi86,

 

wie meine Vorredner schon versichert haben, brauchst Du Dir keine Gedanken machen. Das hat auch seine Gründe, und die sind in erster Linie rechtlicher Natur. Ich will mal versuchen, es mit allen §§ verständlich zu untermauern.

 

 

Spielen in online Casinos ist eine Straftat

 

Das Spielen in online Casinos ohne deutsche Lizenz ist vom Grundsatz her strafbar (§ 284a StGB) und kann mit Geldstrafe oder bis zu 6 Monaten Haft belegt werden. Weil so gut wie kein online Casino eine deutsche Lizenz hat, machen sich fast alle deutschen Spieler, die im Internet spielen, ständig strafbar.

 

Die gute Nachricht ist, dass dieses Delikt nicht verfolgt wird, weil die Herbeiführung von Beweisen und der Beweis der Täterschaft an sich (Wer hat wirklich die Maustasten gedürckt?) schwierig bleibt und die zu erwartende Strafe zu gering im Verhältnis zum Ermittlungsaufwand.

 

 

Online-Black Jack Spieler wegen illegalem Glücksspiel verurteilt

 

Ein 25 jähriger Malermeister wurde vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 2.100 Euro verurteilt, eine Gewinnsumme von 63.490 Euro wurden vom Staat eingezogen. Die Revision ist möglich.

Das Urteil stellt ein Novum dar. Bisher ist kein Fall bekannt, in dem ein Online-Casino-Spieler wegen der Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel verurteilt wurde.

 

 

 

 

News: Online-Black Jack Spieler wegen illegalem Glücksspiel verurteilt

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Lieber Huppi86,

 

wie meine Vorredner schon versichert haben, brauchst Du Dir keine Gedanken machen. Das hat auch seine Gründe, und die sind in erster Linie rechtlicher Natur. Ich will mal versuchen, es mit allen §§ verständlich zu untermauern.

 

 

Spielen in online Casinos ist eine Straftat

 

Das Spielen in online Casinos ohne deutsche Lizenz ist vom Grundsatz her strafbar (§ 284a StGB) und kann mit Geldstrafe oder bis zu 6 Monaten Haft belegt werden. Weil so gut wie kein online Casino eine deutsche Lizenz hat, machen sich fast alle deutschen Spieler, die im Internet spielen, ständig strafbar.

 

Die gute Nachricht ist, dass dieses Delikt nicht verfolgt wird, weil das Entdecken der Tat, die Herbeiführung von Beweisen und der Beweis der Täterschaft an sich (Wer hat wirklich die Maustasten gedrückt?) schwierig bleibt und die zu erwartende Strafe zu gering im Verhältnis zum Ermittlungsaufwand.

Online-Black Jack Spieler wegen illegalem Glücksspiel verurteilt

 

Ein 25 jähriger Malermeister wurde vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 2.100 Euro verurteilt, eine Gewinnsumme von 63.490 Euro wurden vom Staat eingezogen. Die Revision ist möglich.

Das Urteil stellt ein Novum dar. Bisher ist kein Fall bekannt, in dem ein Online-Casino-Spieler wegen der Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel verurteilt wurde.

 

 

News: Online-Black Jack Spieler wegen illegalem Glücksspiel verurteilt

Danke, dass Du uns auf diesen Fall aufmerksam machst. Ins Urteil (1115 Cs 254 Js 176411/13) geschaut und durchgelesen ist die Sachlage klar. Dümmer als die Polizei erlaubt. Wer sich auf sein Konto von einem ausländischen Anbieter Summen in der Höhe von 11.500,00 EUR, 16.500,00 EUR, 73.500,00 EUR, 50.000,00 EUR und noch einmal 50.000,00 EUR transferieren lässt, der muss sich nicht wundern, in die Mühlen der Justiz zu geraten.

 

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist die Bank aufgrund der Summen und der ausländischen Herkuft ihrer gesetzlichen Pflicht (ein 11. September 2001 Erbe) nachgekommen und hat einen Geldwäsche-Verdacht gemeldet. Das war dann auch der hinreichende Grund für einen Durchsuchungsbeschluss, den ein Richter nämlich nicht unterschreibt, nur weil man angeblich ein paar Euro in online Casinos gewonnen hat. Bei der Hausdurchsuchung fand man große Mengen Bargeld. Das ist dann natürlich ein gefundenes Fressen für die Polizei, und darum hat man es auch gleich konfisziert. Dazu war der Täter auch noch geständig.

 

Entschuldigung, aber wer 200.000 Euro aus dem Ausland von einem online Casino auch auf sein Privatkonto transferiert, also riesige Summen, die regelrecht nach Geldwäsche bzw. Terrorfinanzierung schreien, der bettelt ja regelrecht darum, erst von seiner Bank den Behörden gemeldet zu werden, einen Durchsuchungsbeschluss zu erwirken und später aufgrund gefundenem Bargelds und Geständnis als Präzedenzfall herzuhalten.

 

Hier war nichts zu machen. Er musste verurteilt werden. Der Staat kann gar nicht anders in diesem Fall. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig, aber die Chancen für eine Revision sind gleich Null.

 

Leopold

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Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig, aber die Chancen für eine Revision sind gleich Null.

 

Leopold

 

wenn das Urteil sich so bestätigt und rechtskräftig wird, dann gehe ich mal davon aus das sich von nun an sämtliche anwaltskanzleien einen stück vom kuchen abschneiden und ihre auftragsbücher damit füllen, indem sie versuchen jeden gewinnenden online zocker ausfindig zu machen.

 

das urteil wäre ja dann eine GRUNDSATZENTSCHEIDUNG der sich zukunftig sämtliche gerichte bei ähnlichen fällen zu orientieren haben?

bzw: online casinos sich dazu berufen fühlen große gewinne mit verweis auf dieses urteil nicht auszuzahlen.?

 

gefällt mir nicht!

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wenn das Urteil sich so bestätigt und rechtskräftig wird, dann gehe ich mal davon aus das sich von nun an sämtliche anwaltskanzleien einen stück vom kuchen abschneiden und ihre auftragsbücher damit füllen, indem sie versuchen jeden gewinnenden online zocker ausfindig zu machen.

Diese Sorge ist zum Glück unbegründet. Ein Anwalt ist kein Staatsorgan und bekommt keine Informationen und keinen Einblick in irgendwas. Wie ich in meinem vorherigen Beiträg beschrieb, ist dieses Urteil ein Sonderfall, weil es aufgrund von riesigen Summen aus dem Ausland, transferiert auf ein Bankkonto, um einen Geldwäsche-Verdacht ging. Die Banken melden das auch nicht irgendwelchen Anwälten sondern ohne ihre Kunden zu informieren direkt der Polizei bzw. der Staatsanwaltschaft.

 

Das ist nicht so wie bei der Raubkopiererei über Tauschbörsen. Da gibt es ja genug Möglichkeiten für Anwälte, die sie nutzen.

 

Gäbe es Möglichkeiten für Anwälte, bräuchten Sie nicht auf ein Urteil warten. Die gesetzliche Lage besteht schon seit langer Zeit.

 

das urteil wäre ja dann eine GRUNDSATZENTSCHEIDUNG der sich zukunftig sämtliche gerichte bei ähnlichen fällen zu orientieren haben?

Wir haben in Deutschland kein Präzedenzrecht wie z. B. in den USA. Das bedeutet, jeder Richter kann in ähnlichen Fällen anders entscheiden und ist nicht gezwungen, sich an andere Urteile zu binden oder zu orientieren, mit Ausnahme der höchstrichterlichen Rechtssprechung vom BGH (Bundesgerichtshof), BSG (Bundessozialgericht) und BFH (Bundesfinanzhof). Nur diese obersten Gerichte treffen Grundsatzentscheidungen. Zudem handelt es sich in diesem Fall nur um ein Amtsgericht-Urteil, also ein Urteil auf der untersten Stufe.

 

bzw: online casinos sich dazu berufen fühlen große gewinne mit verweis auf dieses urteil nicht auszuzahlen.?

Das könnten sie schon jetzt ohne ein Urteil, weil das Spielen verboten und die Verträge damit nichtig sind (Siehe: http://www.kasinoforum.com/probleme-mit-online-casinos/10132-zu-viel-ausbezahlt.html#post52688). Zöge ein online Casino so etwas in Betracht, wäre es natürlich der Untergang für den virtuellen Betrieb. Zudem ist die zukünftige Vergabe von EU-Lizenzen im Laufe der Zeit sicher mit höheren Auflagen versehen. Ein durchgeknalltes Casino, das Zahlungen verweigert, dürfte vom ersten Anschein her dann wahrscheinlich benachteiligt sein ... wenn es die Lobby-Arbeit in der EU-Kommission nicht gäbe.

 

Leopold

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Noch ein Nachtrag zu meinem letzten Beitrag:

 

Das online Casino verweigerte die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft.

 

"Nähere Angaben wann und wie oft der Angeklagte am Spielbetrieb in Gibraltar teilnahm, konnte nicht ermittelt werden. Auskünfte hierzu wurde seitens "..." nicht erteilt"

 

Grundsätzlich muss die Staatsanwaltschaft beweisen, wer tatsächlich die Maus für Spieleinsätze getätigt hat. Bloße Vermutungen reichen nicht aus. Das gilt z. B. auch für Beleidigungen im Internet. Die Ermittlung des Anschlussinhabers mittels IP-Adresse ist kein Beweis dafür, dass der Anschlussinhaber auch tatsächlich zu den betreffenden Zeitpunkten den Computer bedient hat. In einem Haushalt gibt es oft mehrere Personen, Freunde kommen mal zu Besuch. Wer von all diesen Personen hat wo was wann gemacht? Das lässt sich manchmal nicht mehr ermitteln, besonders dann nicht, wenn alle schweigen, weil sie sich nicht erinnern können, und das Schweigen ist ein gutes Recht. Gut ist auch, dass niemand sich selbst oder Familienangehörige belasten muss, nicht mal vor Gericht.

 

Leopold

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