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  1. China bremst Zocker-Boom in Macau Die südchinesische Casino-Metropole Macau verbucht fulminante Wachstumsraten. Doch zusehends wird der Erfolg der Zentralregierung in Peking suspekt. Einreisebeschränkungen sollen den Boom bremsen - mit bislang bescheidenen Resultaten. Inmitten der Baccarat-Tische riecht es plötzlich nach Hühnchen und Reis. Acht ältere Männer, allesamt Chinesen aus der Volksrepublik, haben sich Essen ins Casino Lisboa in Macau bringen lassen. In ihren grau gewaschenen, ausgeleierten T-Shirts und mit übermüdeten Augen drehen sie sich nur für ein paar Minuten vom Spieltisch zur Seite. Hastig löffeln sie mit Stäbchen aus der weißen Fast-Food-Schale – um so schnell wie möglich die nächste Runde zu spielen. Die Chinesen gelten als leidenschaftliche Zocker. Nicht einmal für die Mittagspause verlassen einige die Casinos in der Spiel-Hochburg am südchinesischen Meer. Das gilt besonders für Besucher aus der Volksrepublik, die oft nur für einen Tag kommen. Zu Hause haben sie keine legale Gelegenheit, um Geld zu spielen. Macau, die Sonderverwaltungszone, die bis 1999 zu Portugal gehörte, ist der einzige Ort in ganz China, in dem Glücksspiel erlaubt ist. Im benachbarten Hongkong sind lediglich Pferdewetten zugelassen. Dank der Begeisterung fürs Glücksspiel hat Macau in den vergangenen Jahren einen unbeschreiblichen Boom erlebt. Binnen einer halben Dekade hat sich der Umsatz der Casino-Betreiber fast verzehnfacht. Im ersten Halbjahr 2008 übertrafen die Erlöse aus dem Glücksspiel mit 59 Milliarden Patacas (4,9 Milliarden Euro) den gesamten Jahresumsatz 2006. Längst hat Macau das Spieler-Paradies Las Vegas in den USA überrundet. Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 36.000 Dollar avancierte die kleine Enklave zu einer der reichsten Regionen Asiens. 15 Millionen Besucher zählten die Behörden im ersten Halbjahr in der 540.000-Einwohner-Stadt, drei Fünftel davon aus der Volksrepublik. Und die Expansion hält an: Ein Hotel nach dem anderen wird seit Monaten am Cotai-Strip, einem Streifen neu gewonnenen Landes im Süden der Halbinsel, eröffnet. Doch in Peking sorgt der unaufhaltsame Aufschwung für Misstrauen. Die Zentralregierung will den Besucherstrom bremsen. Gleich zweimal wurden in den vergangenen Wochen die Einreisebestimmungen für Festland-Chinesen verschärft. "Der Boom ging einfach zu schnell", sagt Davis Fong, der einen Lehrstuhl für Gaming Management an der Universität der Stadt betreut. "Das Wachstum ist so phänomenal, dass die chinesischen Behörden es abkühlen wollen", erläutert auch Lawrence Ho, Vorstandschef des Casinobetreibers Melco. Der 31-Jährige ist ein Sohn der Casino-Legende Stanley Ho, der über 40 Jahre das Casino-Monopol in Macau hielt. Erst seit 2002 gibt es hier so etwas wie Wettbewerb. Verdacht auf Geldwäsche Fong weist auf einen zweiten Punkt hin, der die Zentralregierung beunruhigen könnte. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass hier illegales Geld aus dem Ausland gewaschen wird." Auch Analysten glauben, dass die chinesischen Behörden korrupten Beamten das Leben schwer machen wollen, die Bestechungsgelder bei einer Runde Black Jack waschen. Anfang Juni wurde die Einreiseerlaubnis für Besucher aus Guangdong – aus der reichen Provinz direkt nördlich von Macao stammen viele der Spieler – auf einen Besuch pro Monat beschränkt. Einen sichtbaren Einfluss auf die Zockerzahlen hatte das nicht: Im Juni stieg ihre Zahl um 22 Prozent. Seit einigen Wochen ist nun nur noch alle zwei Monate ein Besuch erlaubt. Zusätzlich reicht ab September ein Visum für Hongkong nicht länger für die Einreise nach Macau. Chinesen aus der Volksrepublik müssen für den Casino-Besuch eine separate Genehmigung beantragen. "Wir sehen das als starkes Signal, dass die Regierung ernstlich besorgt ist wegen des übernatürlichen Wachstums der Casino-Industrie in Macao", sagt Karen Tang, Analystin der Deutschen Bank. Ein Experte einer europäischen Bank vermutet einen tieferen Grund. "Aus Pekings Sicht muss in Macau etwas schief laufen. Es passt nicht zusammen, dass die Umsätze um 60 Prozent wachsen, aber keiner der Anbieter eine ordentliche Marge erwirtschaftet." Als "Massaker" beschreibt er den Wettbewerb der sechs Anbieter um Kunden. Peking mischt sich ein Die Zentralregierung kann es nicht einfach hinnehmen, dass sich die Anbieter wie Wynn, Sands oder Stanley Ho gegenseitig zerfleischen. Zu entscheidend ist die Branche für die Stadt geworden. Ein Viertel der Bevölkerung arbeitet hier, die Steuern und Abgaben der Casinos machen 80 Prozent der Staatseinnahmen aus. In Macao werden die Direktiven Pekings teilweise dennoch als Einmischung gesehen. Schließlich gilt hier wie auch im benachbarten Hongkong das Prinzip "Ein Land, zwei Systeme". Der Stadtstaat folgt zwar bei Außenpolitik und Verteidigung der zentralen Linie, hat aber eine eigene Regierung, verabschiedet einen separaten Haushalt in eigener Währung und ist in Fragen der Presse- und Meinungsfreiheit deutlich liberaler als das Mutterland. Und schließlich gibt es Zweifel, dass die Restriktionen auch Wirkung entfalten. Nicht nur ist mit Geschäftsvisa nach wie vor eine häufigere Einreise möglich. Auch eine andere Option bleibt. Besucher könnten nicht so oft kommen, dafür aber einfach länger bleiben, vermutet David Green, der in Macau für die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers den Bereich Gaming leitet. Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,570694,00.html
  2. jau bitte sieht mich nicht wie die Fahne im Wind. Aber nachdem ich erst kritisch war dann positiv hat mich der negativ Boom für die rewards wieder voll gepackt. Und zwar habe ich mich bei etlichen Rewards Casino angemeldet und immer wieder den Bonus für das jeweilige RewardCasino genutzt. Ca. 20 Stück. Plötzlich erhielt ich eine Mail dass kein Bonus mehr gewährt wird auf die letzte Einzahlung, weil ich immer nur den Bonus nehme und dann das Casino wechsle und meine erspielten Punkt im Wert von 50€ einbehalten werden und erst wieder freigegeben wird, wenn ich jetzt immer ohne Boni spiele, bis sie sagen dass es wieder okay geht mit Boni zu spielen. Auch dann bekomme ich erst meine erspielten Reward Punkte von 50€. Habe danach ein paar Mal ohne Boni eingezahlt und gespielt. Aber geändert hat sich nichts. Denke mal bevor man solch zweifelhafte Schritte einleitet, sollte man den Kunden erst informieren. Schade. Das wars bei mir mit Reward. Falls ich irgendwann mal meine erspielten 50€ doch wiederbekomme werde ich es hier posten. Aber ich zweifel schwer daran.
  3. oh der Gonzo der hat mir schon einiges an lächeln ins Gesicht gezaubert. Ja Dallas kenne ich von Unibet. Gefällt mir aber so gar gar gar net. Ich verstehe gar nicht warum den nur Unibet hat. Bei Casino Euro war heute 30€ Bonus Aktion. 30€ einbezahlt 150€ ausbezahlt. Müsst mal auf bet24.com gehen. Da habe ich oft sehr viel Glück und zahlen sehr schnell aus. Aus dem anderen Posting war ich heute im chillycasino. Schrecklich langsames instant play. 33€ einbezahlt 200% Bonus = 99€ Ruckizucki verloren alles so schnell konnte ich gar net schauen. Was mir auch aufgefallen ist, die hatten die schlechtesten zahlen Slots aus meiner Sicht nur im Angebot. Die gutzahlenden waren nicht bei. Naja anderes Thema. Leute viel Glück noch !! Übrigens Boom Brothers ist auch geil
  4. globipol

    Singapur wird Macau vorgezogen

    Singapur wird Macau vorgezogen Die Las Vegas Sands Corporation baut in Macau und Singapur riesige Casino-Komplexe. Doch die Wirtschaftskrise rüttelt an der Finanzkraft des Unternehmens. Jetzt wurden Bauvorhaben in Macau eingestellt um in Singapur das größte Casinoprojekt Asiens fertig stellen zu können. Es ist ein gigantisches Bauprojekt, das die Las Vegas Sands Corp. aus dem Boden stampft. Und das im wahrsten Sinne des Wortes – es wurde Land aus dem Meer gewonnen um die drei 200 Meter hohen Casino-Wolkenkratzer zu bauen. Dafür wird 7 Tage rund um die Uhr geschuftet. Baubeginn war 2007, geplante Fertigstellung soll ….sein. Dann soll das "Marina Bay Sands" feierlich eröffnet werden. Und das obwohl sich das Unternehmen der Finanzkrise durchaus bewusst ist. Dafür wurde sogar ein Bauprojekt in Macau auf Eis gelegt. Denn nur so konnte man sich selbst aus der Krise hieven, um Singapur fertigstellen zu können. Immerhin kostet das Projekt rund 55 Milliarden US-Dollar. Das Glücksspielverbot wurde erst vor Kurzem in Singapur aufgehoben, seitdem heißt es "wettrüsten" im Bau von Casino-Komplexen. Im dpa (deutsche Presseagentur) Interview meint Oberpolier Rudy Betschoga (ein Österreicher!): "Auf der ganzen Baustelle sind am Tag im Schnitt 7500 Arbeiter im Einsatz. Jedes Gebäude des Marina Sands wird von einer anderen Crew in die Höhe getrieben." Architekt Moshe Safdie hat die drei Türme mit je 55 Stockwerken an die Form von Pokerkarten angelehnt, sechs Stück, die sich jeweils als Paar aneinander gelehnt stützen. Das ergibt eine filigrane Form, mit viel Glas – ein futuristischer Look. Getoppt soll das ganze durch einen Sky-Park werden – oben am Dach mit 600 Palmen und einem 150 Meter langen Pool. Die drei Türme sind dabei miteinander verbunden. In den Casinohallen wird die Besucher Glücksspiel aller Art erwarten. Aber besonders auf ein gutes Poker Angebot soll wertgelegt werden – schließlich hofft man sich Austragungsort der Asian Poker Tour zu werden bzw. weitere große Events aus der Taufe zu heben. Nach der Aufhebung des Glücksspielverbotes wird der Casino-Boom ein lukratives Geschäft für Singapur werden. Zehntausende Jobs wurden durch die Bauvorhaben bereits geschaffen. Und damit die Bevölkerung von Singapur auch nicht zum Spielen verleitet wird, sollen die Preise sehr exklusiv sein. Man hofft schließlich auf Klientel aus Russland, dem nahen Osten und den USA. Der atemberaubende Blick auf die Wolkenkratzer Skyline von Singapur und das offene Meer dürfte an sich schon eine Reise wert sein. Quelle: DE.PokerNews.com
  5. Katerstimmung in Las Vegas ???? Aber nein !!! Bitte mal genauer informieren was dort so geplant ist. Las Vegas ist Boom Town.........dort brennt die Luft....und wenn mal dem ein oder anderen Casino die Luft ausgeht....was solls ??? Es stehen zahlreiche andere Betreiber in den Startlöchern....ein paar Stangen Dynamit und rammbamm...wird ein neues Casino gebaut,,, Nur eine von vielen Quellen: Las Vegas: Bauboom am Strip - manager-magazin.de Las Vegas ist Las Vega !!!!!
  6. Glücksspiel - Der teure Traum vom großen Geld Das Geschäft mit der Hoffnung auf schnellen Reichtum läuft auf Hochtouren. Rund 30 Milliarden Euro geben die Deutschen inzwischen pro Jahr für Glücksspiele aus. Noch nie war der Run auf Casinos, TV-Anrufshows und Pokerrunden so groß – und die Gefahr so greifbar, abgezockt zu werden. Achim Schotte sitzt in einem Billardcafé am Kölner Heumarkt. Der 44-jährige Hannoveraner mit den schulterlangen Haaren und der getönten Brille hat es sich an einem ovalen Pokertisch bequem gemacht. Er hat seinen Laptop aufgeklappt. Neben ihm steht eine Flasche Cola, eine Schachtel West liegt parat und ein silbernes Feuerzeug, darin eingraviert, wie Schotte sich nennt, wenn er pokert: Robbie Quo. Es ist Montag, gegen vier Uhr nachmittags. Schotte alias Robbie Quo macht sich an die Arbeit. Er startet ein Pokerportal im Internet. 18.437 andere Spieler sind bereits auf der Web-Site und zocken um die Wette. Robbie Quo öffnet sechs Fenster, in jedem erscheint ein grüner Pokertisch. Er setzt jeweils 20 Dollar. Während die meisten seiner Gegner nur an einem Tisch spielen, pokert er gleich an sechs. Denn Robbie Quo ist kein Hobbyspieler, er ist Profi. In rasantem Rhythmus werden Karten aufgedeckt, blinkende Dollar-Zeichen jagen über den Bildschirm. Robbie Quo klickt gelassen von einem Pokertisch zum anderen, erhöht den Einsatz hier, passt dort und hält Ausschau nach leichten Opfern. „Oh“, sagt er, „die Experten sind da.“ Mit „Experten“ meint er einen Mitspieler, der an 15 Tischen gleichzeitig spielt – mit jeweils 100 Dollar. Eindeutig ein Profi. „Mit so einem legt man sich besser nicht an“, sagt Robbie Quo und zieht sich von dem Tisch zurück. Dafür leuchtet an einem anderen Tisch „26$“ auf. Robbie Quo hat gewonnen. Macht umgerechnet 16 Euro, nach fünf Minuten. Robbie Quo repräsentiert auf den ersten Blick eine Spezies, die schon immer im Halbdunklen und Verruchten, im Zwielichtigen und Fadenscheinigen gedieh und einen besonderen Reiz auf das übrige Publikum ausübte. Doch seit Millionen Menschen auch in Deutschland quer durch alle Gesellschaftsschichten dem Pokerspiel verfallen, sind Typen wie der Mittvierziger mehr als nur faszinierende Sonderlinge. Der ewige Traum, ohne Arbeit über Nacht zu Reichtum zu gelangen, scheint zum Kennzeichen einer ganzen Generation geworden zu sein. Statt zum Wetten nach Großbritannien, zum Roulettespiel ins Casino oder zum Daddeln in die Spielhalle am Bahnhof zu fahren, reichen heute wenige Mausklicks, und schon rollt der Rubel. Dass die Gesetze der Wahrscheinlichkeitsrechnung solche Träume zerstören, dass unlautere Anbieter das Pech gar herbeizwingen, übersteigt vielfach die Vorstellungskraft. Immer mehr Werbung, mehr Spiele und noch mehr Gewinne Noch nie florierte in Deutschland das Geschäft mit dem Glück so sehr. Ob Lotto, Spielautomaten, Sportwetten oder TV-Gewinnspiele – mit immer mehr Werbung, immer neuen Spielen und immer höheren Gewinnen finden die Anbieter neue Spieler oder halten die alten bei der Stange. Etwa 30 Milliarden Euro geben die Deutschen pro Jahr für Glücksspiele aus. „Die Versuche, ohne viel Arbeit schnell das große Geld zu machen, nehmen in der Gesellschaft zu“, sagt Gerhard Meyer, einer der renommiertesten Glücksspielexperten von der Universität Bremen. Nach einer aktuellen Studie des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln zweigen Angehörige der unteren Einkommensschichten allein drei Prozent ihres Einkommens für Lotto ab, ein dreimal so hoher Anteil wie bei Besserverdienenden. „Glücksspiel ist » eine Jagd auf Arme und Dumme“, sagt Michael Adams, Wirtschaftsrechtler an der Universität Hamburg. Der Jagd tut kein Abbruch, dass der Boom mancherorts bereits seinen Höhepunkt hinter sich zu haben scheint. Poker etwa habe „seinen Zenit überschritten“, glaubt Ingo Fiedler, Wirtschaftswissenschaftler von der Universität Hamburg. „Der Markt hat seine Reife erreicht“, sagt Martin Oelbermann, Chef des Beratungshauses Media & Entertainment Consulting Network (MECN). Erste Spielcasinos benötigen finanzielle Unterstützung ihrer Eigentümer, der Länder. Fernsehsender setzen Quizspiele ab, weil die undurchschaubaren Rate- und Anruforgien nicht mehr so einschlagen wie früher. Doch aufgeben werden die meisten Anbieter nicht. Zu groß sind die gesetzlichen Lücken, als dass die Glücksspielindustrie nicht Wege fände, mit immer neuen Tricks die Vorschriften zu umgehen, mit den Behörden Katz und Maus zu spielen und das Geschäft anzukurbeln. Zumal der Staat zwar vorgibt, die Spielsucht eindämmen zu wollen, tatsächlich aber kräftig an ihr mitverdient und erfolgreiche Unternehmer der Branche sogar öffentlich ehrt. Kein Wunder, dass das Spiel mit dem Glück da immer mehr Lebens- und Wirtschaftsbereiche durchzieht. Beim Gewinnsparen verknüpfen Banken die Altersvorsorge mit klassischen Lotterien. Die Berliner Börse offeriert Sportzertifikate, bei denen die Anleger etwa auf die Fußball-Europameisterschaft setzen konnten. Buchmacher wie Totobet bieten Finanzwetten an, bei denen Laien auf die Entwicklung des Deutschen Aktienindex Dax wetten können. „Spekulieren“, „Zocken“ und „Wetten“ gehören zum Standardvokabular auf den Finanzmärkten, das Wort vom „Casinokapitalismus“ ist so populär wie lange nicht. Doch zugleich boomen – seit alters mit dem Glücksspiel verbunden – auch Lug und Trug. So wird Pokern als neuer „Volkssport“ vermarktet, der es aus dem Hinterzimmer in das Abendprogramm von ProSieben geschafft hat. Doch der Schein trügt. Razzien, Turnierverbote und interne Streitigkeiten erschüttern die Branche; Betrügereien, nicht ausgezahlte Turnierprämien oder falsche Sponsorenversprechen gehören zum Alltag. Zwei der größten Online-Pokerräume sorgen seit Monaten weltweit für Aufruhr: Personen mit Zugriff auf die interne Software konnten sich als „Superuser“ anmelden und so die Karten der anderen Spieler sehen. Zurzeit wird gegen die Verantwortlichen ermittelt. Selbst das sprichwörtliche As im Ärmel ist keine Kinolegende. In den Casinos von Hannover und Bad Zwischenahn flogen Falschspieler auf, die mit dieser Masche gewannen. Allen voran die spätabendlichen Quizsendungen im Fernsehen, bei denen die Zuschauer beim Kanal 9Live und zahlreichen Wettbewerbern zum Anrufen animiert werden, erweisen sich nicht selten als reine Abzockmaschinen. „Es ist zum Teil unsäglich, was da passiert“, sagt Holger Girbig, Leiter der Aufsicht bei der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. 2007 häuften sich nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten die Beschwerden von Zuschauern über nicht eindeutige Lösungen und die unklaren Mechanismen beim Durchstellen der Anrufer. Neu an der Glücksspielleidenschaft ist nicht der Spaß der Teilnehmer, den Zufall oder den Gegner zu überlisten. Das hat die Menschen schon immer gereizt. Die ältesten bekannten Würfel aus geschnitzten Knochen stammen aus Mesopotamien und dem alten Ägypten. Und ebenso alt wie das Glücksspiel selbst ist auch der Streit, ob und in welchem Maß der Staat dagegen vorgehen soll. In Baden-Württemberg etwa war das Zahlenlotto bis 1957 verboten. Der Grund für die Intervention des Staates ist die dunkelste Seite des Glücksspiels, die Sucht, wie sie der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski in seinem Roman „Der Spieler“ beschrieb. Dostojewski selber verspielte tatsächlich ein Vermögen, und zwar in den Casinos von Wiesbaden und Bad Homburg, weswegen er die Handlung seines Romans an den fiktiven Kurort Roulettenburg Eine andere Qualität gewinnt das Glücksspiel heute dadurch, dass Roulettenburg inzwischen nicht mehr nur hie und da ist, sondern – dank Internet und Spielhallen, dank Quizsendungen und Pokerboom – überall. Entsprechend umkämpft ist das Geschäft und groß der Streit über die Eingriffe des Staates. Denn die Gefahr, dass Glücksspiele süchtig machen, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen schätzt die Zahl der Spielsüchtigen in Deutschland auf über 220.000, der Fachverband Glücksspielsucht geht sogar von 400.000 aus. Bitte im nächsten Beitrag weiterlesen
  7. Brüssel leitet ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich ein. Brüssel/Wien. Das Glück, als einziger Anbieter in Österreich Casinos mit Roulette, Black Jack und Baccarat betreiben zu können, scheint sich endgültig von den Casinos Austria abzuwenden. Denn die EU setzt nun einen spektakulären und richtungsweisenden Schritt: Die EU-Kommission wird nächste Woche ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Republik Österreich in Sachen Glücksspielmonopol einleiten. Gestern, Freitag, fiel dazu die Vorentscheidung in der Rechtsabteilung, bestätigt Rechtsanwalt Norbert Gugerbauer der "Presse". Wie Ernst es der EU mit der Schaffung klarer Richtlinien für einen - liberalisierten - Glücksspiel-Markt ist, zeigt sich auch an der aktuellen Affäre um den Internet-Sportwetten-Anbieter Bwin. Im Zusammenhang mit dem von Frankreich eingeleiteten Untersuchungsverfahren gegen die Bwin-Vorstände wegen illegalen Glücksspiels betonte Oliver Drewes, Sprecher des Binnenmarkt-Kommissärs Charlie McCreevy: "Viele nationale Gesetze zum Glücksspiel und zu Sportwetten sind unvereinbar mit der Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit." Im Zusammenhang mit Sportwetten sind bereits Vertragsverletzungsverfahren gegen sieben Staaten anhängig. Österreich ist da ausgenommen, weil Sportwetten hierzulande liberalisiert sind. Nun nimmt Brüssel das "klassische" Glücksspiel-Monopol für Casinos aufs Korn. Außer gegen Österreich dürfte Brüssel auch gegen eine Handvoll anderer Staaten, darunter Deutschland und Frankreich, Verfahren einleiten. Den Anstoß gab Gugerbauer mit einer EU-Beschwerde, die er vor einem Jahr im Namen der Hotelbetriebs GmbH in Zell am See eingebracht hat. "Die Gesellschaft will in dem von ihr betriebenen Grandhotel ein Casino einrichten", berichtet Gugerbauer. Das sei aber nicht möglich, da die Casinos Austria über alle zwölf hierzulande vergebenen Casinos-Lizenzen verfügten. Sie müssten also eine Lizenz abtreten. Gespräche mit den Casinos Austria seien aber ergebnislos verlaufen, so Gugerbauer. Nach Einleitung des Vertragsverletzungsverfahrens muss die Republik - also die neue Regierung - innerhalb einer Frist der EU einige Fragen beantworten. Etwa nach dem tatsächlichen Bedarf an Casinos. "Der geht offenbar über die zwölf bestehenden Casinos hinaus, denn es agieren bereits einige halblegale Anbieter", sagt Gugerbauer. Sollte sich die EU-Kommission mit der Antwort der Regierung nicht zufrieden geben, droht als nächster Schritt eine Klage der EU beim Europäischen Gerichtshof. In der Tat hat die Regierung - wie immer sie nach der Nationalratswahl aussehen wird - durch die EU Rückendeckung für einen neuerlichen Vorstoß zum Aufbrechen des Glückspiel-Monopols erhalten. Der erste Anlauf war knapp vor der Sommerpause gescheitert. Vor allem auf Druck der Casinos Austria zogen ÖVP und BZÖ ihren Plan zu einer Novelle des Glücksspielgesetzes zurück. Aber auch Casinos- und Lotterien-Boss Leo Wallner war klar, dass die Sache nur aufgeschoben und nicht aufgehoben ist. Es gilt inzwischen als offenes Geheimnis, dass sein vorzeitiger Rückzug von der Konzernspitze unmittelbar mit dem Fall des Monopols zusammenhängt. Die Marktöffnung würde nämlich die Casinos Austria am meisten treffen. Der Boom bei Internet- und Automaten-Spielen nagt schon seit einiger Zeit an den Erträgen, 2005 schrieben die zwölf Casinos Verluste. Gewinner einer Liberalisierung wäre hierzulande unter anderem der Automatenproduzent und Casinos-Betreiber Novomatic. Quelle: Die Presse.com - Alles schneller www.issen